Adventskalender 2019

Der Adventskalender 2019 des EPIZ ist online! Bis zum 24. Dezember kann täglich ein Türchen unseres digitalen Adventskalenders geöffnet werden. In den Türchen finden sich Informationen zum EPIZ und seiner Arbeit, vor allem aber geht es um (Geschenk-)Inspirationen, Anregungen und Projekte - natürlich immer unter den Gesichtspunkten von Nachhaltigkeit, Fairness und Respekt. Außerdem besteht die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen: In jedem Türchen ist noch ein Buchstabe versteckt, der kombiniert mit den anderen Zeichen ein Lösungswort (oder vielleicht mehrere Lösungwörter?) ergibt. Informationen dazu lassen sich in den Türchen selbst finden.

Das EPIZ wünscht allen, die feiern, eine schöne Vorweihnachtszeit!

Hier geht es jetzt zum Kalender: advent.epiz-goettingen.de

Die „blickpunkt eine welt“-App

Den „blickpunkt eine welt“ gibt es jetzt auch als App zum kostenfreien Download im Google-Play-Store! Dabei machen wir uns gleich die smarten Vorzüge einer solchen App zum Vorteil: Anders als die analoge Variante des blickpunkts werden alle Termine, Seminare und Ausstellungen kontinuierlich aktualisiert und stetig um neue Veranstaltungen ergänzt. Weitere Funktionen wie die Möglichkeit, interessante Termine mit Freunden zu teilen oder sich den Veranstaltungsort anzeigen zu lassen, ergänzen das bestehende Angebot. So können Veranstaltungen bequem unterwegs angesehen werden und einem spontanen Gang zum nächsten spannenden Vortrag oder zur neuesten Ausstellungen steht nichts mehr im Wege. Die App ist das Ergebnis intensiver Arbeit des FÖJlers von 2018/19. Im freiwilligen ökologischen Jahr bekommen die Freiwilligen die Möglichkeit, ihr eigenes Projekt zu planen und umzusetzen. Das kann eine romantische Gartenanlage, ein Insektenhotel, oder auch eine App sein. Wir sind froh, diese nun endlich vorstellen zu können.
Schreiben Sie bei Fragen oder Problemen zur App gerne an: info@epiz-goettingen.de

Congo Calling - Filmdiskussion

Am Mittwoch, den 04.12. zeigten wir gemeinsam mit dem Kino Lumière den Film „Congo Calling“. Um 19:30 Uhr begann die 80-minütige Vorstellung, im Anschluss wurde mit dem Regisseur Stephan Hilpert und der ehem. Entwicklungsfachkraft Bianca Volk gesprochen.

Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist eine der ärmsten und unsichersten Regionen der Welt. Hunderte von westlichen Entwicklungshelfer*innen sind vor Ort und wollen die Bevölkerung unterstützen. Unter ihnen Raul, Peter und Anne-Laure. Sie sind hochmotiviert und voller Visionen, doch ihre Situation wirft für sie grundsätzliche Fragen auf. Drei persönliche Perspektiven auf das Zusammenleben und Zusammenarbeiten zwischen Europa und Afrika – und die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens?

Gefördert von Engagement Global mit finanzieller Unterstützung vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

6. Planungstreffen "Afrika-Tage" Göttingen 2020

Wir laden ein zur Mitgestaltung einer Veranstaltungsreihe vom 05.-27. Juni 2020, die den afrikanischen Kontinent im Fokus haben soll. Mit den "Afrika-Tagen" (Arbeitstitel) wollen wir die Vielfalt des Kontinents darstellen und die unterschiedlichen Länder und Bereiche – wie Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft sowie Politik – beleuchten.

Wenn ihr Interesse an der Mitwirkung habt, kommt vorbei!

Wann und Wo? Di, 10.12.2019, 17:30-19:30 Uhr, Kreuzkirche (Gemeindehaus), Immanuel Kant Str. 46, 37083 Göttingen

Erste Eindrücke vom Lüneburger Theaterfest von "Eine Bühne für eure Rechte"

Am Samstag, den 16.11.2019  war es soweit. 50 Lüneburger Jugendliche hatten sich im Projekt "Eine Bühne für eure Rechte" zu fünf Tanz- und Theatergruppen zusammengeschlossen und sich in den Herbstferien in Workshops mit verschiedenen Kinderrechtsthemen auseinandergesetzt.

Daraus entstanden mehrere kleine Theaterstücke, die dann beim Theaterfest in der Rudolf-Steiner-Schule Lüneburg präsentiert wurden. Im Mittelpunkt der Darbietungen standen das Recht auf Bildung, das Recht auf Gesundheit und gesunde Umwelt sowie das Recht auf Spiel, Freizeit und Ruhe. Wir danken allen Mitwirkenden für ihren tollen Einsatz!

Klaus Werner-Lobo sprach im Deutschen Theater über mächtige Konzerne in der globalisierten Welt

Foto: EPIZ

Wieso werden multinationale Konzerne für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung nicht zur Rechenschaft gezogen? Und was muss sich ändern, um das Wirtschaftssystem ökologisch und sozial gerechter zu gestalten? Am Dienstagabend, 19. November, setzten das Entwicklungspolitische Informationszentrum, EPIZ, und das Deutsche Theater Göttingen mit diesen Fragen ihre Diskussionsreihe über die Zukunft der Gesellschaft fort.

Der renommierte österreichische Globalisierungskritiker Klaus Werner-Lobo sprach vor rund 250 Zuschauer*innen über multinationale Konzerne und deren Missachtung von Menschenrechten und Umweltstandards. Als Mitherausgeber des Weltbestsellers „Schwarzbuch Markenfirmen“ berichtete er von seinen Recherchearbeiten, für die er tief in die Welt der Macht und des Profits eingetaucht ist.

Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden in drei Foren mit zivilgesellschaftlichen Initiativen über mögliche Handlungsoptionen. Wie Unternehmen gesetzlich zur Verantwortung gezogen werden können, wurde am Beispiel der Initiative Lieferkettengesetz im Forum „Unternehmensverantwortung – freiwillig oder per Gesetz?“ diskutiert. In zwei weiteren Foren diskutierte das Publikum über Möglichkeiten unser Wirtschaftssystem mehr am Gemeinwohl auszurichten sowie über die Dezentralisierung wirtschaftlicher Macht und die Chancen der Regionalisierung wirtschaftlicher Kreisläufe für soziale Gerechtigkeit und den Klimaschutz.


Eine Kooperation des Promotor*innen-Programms des EPIZ, des Deutschen Theater, des VEN und der Initiative Die Offene Gesellschaft. Unter Mitwirkung des Fachforums Konsum & Produktion der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke, der Kritischen Wirtschaftswissenschaften Göttingen, der Gruppe Gemeinwohlökonomie Göttingen, des INKOTA-netzwerks, des I.L.A. Kollektivs und des DGB-Südniedersachsen.

Neue Wanderausstellung "FIT FOR FAIR - Sport trifft Fairen Handel" - noch freie Ausleihtermine!!

Mit dieser neuen Wanderausstellung richtet sich das Entwicklungspolitische Informationszentrum Göttingen (EPIZ) an Entscheidungsträger*innen und Aktive im Sportverein: In vier Themenmodulen wird den Fragen nachgegangen, ob Sport ohne Fair Play denkbar ist, ob bei der Produktion von Sportkleidung und Sportbällen alles fair abläuft und wie faires Miteinander über Konsum in den Verein hinein wirken kann… Der Gedanke des Fair Plays als Maxime des Sports bereits vor dem Spiel, nämlich bei der Produktion und beim Kauf von Sportequipment angesetzt, führt als Roter Faden durch die Ausstellung - hin zu vielfältigen Impulsen für ein Engagement für globale Gerechtigkeit im Sportverein.

Die kostenlos für 2-8 Wochen entleihbare Ausstellung besteht aus insgesamt sieben, je nach räumlichen Gegebenheiten variabel kombinierbaren Themen- und Mitmachmodulen aus leichtem und umweltfreundlichem Reboardmaterial (Wabenpappe). Transportkosten sowie  Auf- und Abbau übernimmt der entleihende Verein.

Details zur Ausstellung finden Sie hier.

Klassenfahrt rund um Sport und Fairen Handel

Sie sind Lehrer*in, fahren auf Klassenfahrt und sind auf der Suche nach einem ganz besonderen thematischen Schwerpunkt rund um Sport und Fairen Handel? Wir beraten Sie gerne!

Ansprechpartnerin: Anja Belz, belz@epiz-goettingen.de, Tel 0551 487141

südnordfunk des iz3w - jetzt auch bei uns!

südnordfunk

Der südnordfunk des Freiburger Informationszentrums 3. Welt (iz3w) ist bereits seit 2014 on air und produziert monatlich entwicklungspolitische Radiobceiträge.

Wir verlinken hier gerne auf diese Sendungen! Sie sind dort auch als Downloads verfügbar.

# 63 südnordfunk Honduras / Naher Osten

# 64 südnordfunk Klimapolitik-Notstand

# 65 südnordfunk Proteste in Haiti, Ägypten, Sudan

# 66 südnordfunk Widerstand in Chile und Brasilien

Die Sendungen wurden in redaktioneller Verantwortung des iz3w erstellt.

Warum profitiert Afrika nicht vom Freihandel?

Freihandel führt in der Theorie zu weltweitem Wohlstand. Aus diesem Grund werden durch die World Trade Organization (WTO) und verschiedene Freihandelsabkommen vermehrt Handelshemmnisse abgebaut. Doch warum profitiert Afrika nicht vom freien Handel? Und kann eine zeitlich begrenzte Abschottung der Wirtschaft afrikanischen Ländern helfen?

Dieser Erklärfilm entstand im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres von David Hennemuth:

Warum profitiert Afrika nicht vom Freihandel?