EPIZ bei den Göttinger Klimaschutz-Tagen 2017

Das EPIZ wird am 29. und 30. November 2017 mit einem Stand bei den Göttinger Klimaschutz-Tagen - Netzwerk 21-Kongress vertreten sein, um seine verschiedenen Programme und Projekte vorzustellen.

Während der gesamten Klimaschutztage – 21.11.-01.12. – wird zudem in unserer Bibliothek für Umwelt und Entwicklung ein "Klimatisch" mit einer Auswahl an hier zu findenden Materialien und Büchern zu den Themen Klima und Nachhaltigkeit zur Verfügung stehen.

Besucher bekommen so einen Einblick in den umfassenden Bestand der Bibliothek zu den Themen Ökologie, Naturschutz, Nachhaltigkeit, Entwicklungspolitik, Eine Welt, Globalisierung, Migration, Interkulturelles Lernen und Unterrichtsmaterialien für Globales Lernen.

Mit einem sich stetig erweiternden Buchbestand sowie 50 abonnierten Zeitschriftentiteln ist sie ideal für Recherche-Arbeiten zu den Themen Umwelt und Entwicklung.

Endspurt für die Anmeldung zum Theaterwettbewerb "Eine Bühne für eure Rechte"

Endspurt für die Anmeldung zum Theaterwettbewerb "Eine Bühne für eure Rechte". Bis zum 30.11. können sich Jugendliche noch für die Teilnahme anmelden unter: eva.soehngen@ifak-goettingen.de

Wer ins Finale kommt, kann sein Stück im März 2018 im Jungen Theater  Göttingen aufführen und eine Reise nach Berlin gewinnen. Abgabefrist für das Video vom Stück ist der 20. Februar 2018.

Austauschtreffen im EPIZ

Das nächste Austauschtreffen für entwicklungspolitische, migrantische und Eine-Welt-Gruppen findet am Donnerstag, 07.12.2017, 18:00 Uhr im EPIZ, Am Leinekanal 4, Eingang B, statt. Das Treffen soll wieder dem Austausch über aktuelle Projekte und sonstige Anliegen dienen. Zudem gibt es aktuelle Infos von der Landesebene und zu aktuellen Ausschreibungen und Terminen.

Wir freuen uns auf eurer Kommen! Eine Anmeldung unter hirschfeld@epiz-goettingen.de wäre nett.

11. Göttinger Filmklappe

Die Jury hat sich entschieden und die Preisträger_innen der 11. Göttinger+Northeimer Filmklappe stehen fest!

Wir haben glückliche Gewinner_innen: Von den FAIR CUT-Filmen, entstanden im Rahmen des Osterferienworkshops im Jufi in Duderstadt, haben zwei Filme den 1. Platz, und ein Film den 2. Platz in der jeweiligen Alterskategorie belegt!

Herzlichen Glückwunsch an Sevdija, Lilli, Maryam, Jannes, Paula, Dalkiri, Matthes und Benne zum ersten Platz und damit zur Fahrt zur Auricher Filmklappe am 7./8. Februar 2018. Herzlichen Glückwunsch an Leonie, Marleen, Laureen und Eva zur Belegung des 2. Platzes!

Danke für die tolle Zusammenarbeit mit der Gespa e.V. und dem Kinder- und Jugendbüro Duderstadt. Dank auch an Sabine Tegtmeier und an die Stadt Duderstadt für die Fahrt zur Preisverleihung nach Northeim im Kleinbus!

Das grüne Gold - Film und Diskussion

Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt. In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren in der Hoffnung auf große Exporteinnahmen. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über 1 Million Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert – die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung.

Am Beispiel der Region Gambela im Westen Äthiopiens hat der Filmemacher Joakim Demmer das Ausmaß der Zerstörung nachgezeichnet. Mitten im Gambela Nationalpark rodet die Saudi Star Development PLC 10.000 Hektar Wald, um Reis für den Export anzubauen. Die im und vom Wald lebenden Anuak werden umgesiedelt und verlieren mit dem Land ihre Existenzgrundlage. Viele von ihnen sind nach Südsudan geflohen. Die Klage der Anuak gegen die Weltbank, die dieses Vorhaben mit finanziert hat, läuft ins Leere. Die Aussagen der Banker in New York sind angesichts der Lage der Anuak vor Ort und ihrer zerstörten Zukunft besonders zynisch.

Der Film lief am 13.11.2017 um 19.30 Uhr im Kino Lumiere. Anschließend diskutierten Joakim Demmer und Ulrich Delius von der Gesellschaft für bedrohte Völker im ausverkauften Haus mit dem Publikum.

Eine Veranstaltung des Promotor*innen-Programms des EPIZ, der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), des Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrums (GUNZ) und des Kinos Lumière.

Der Film ist beim Verleih Neue Visionen erhältlich.

Die Offene Gesellschaft: Landespolitik im Zeitalter der Globalisierung

Am 02.11. haben wir unsere Diskussionsreihe über die Gesellschaft der Zukunft fortgesetzt. Diesmal ging es um die Frage, ob und wie sich die Landespolitik an den 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Nachhaltigkeitszielen orientiert. Denn die Bundesländer gestalten Themen wie Handel, Landwirtschaft, Energie, Verkehr und Bildung maßgeblich mit. Ihre Entscheidungen haben Auswirkungen auf Klima, Ressourcen und die Menschen der Erde.
Auf dem Podium saßen Landtagskandidat*innen aus dem Raum Göttingen: Gerd Hujahn (SPD), Marie Kollenrott (DIE GRÜNEN), Prof. Ludwig Theuvsen (CDU), Felicitas Oldenburg (FDP), Dr. Christian Prachar (Die Partei), Dr. Eckhard Fascher (Die Linke). Das Publikum mit ca. 100 Gästen konnte sich diesmal in Form von Fragekarten einbringen, die Fragen wurden innerhalb von 2 Fragerunden (je ca. 20 bis 30 Minuten) an die Diskutanten weitergegeben. Moderiert wurde die Diskussion von der Göttinger Journalistin Sybille Bertram.

Die Veranstaltung war eine Kooperation des Promotor*innen-Programms des EPIZ, des Deutschen Theaters Göttingen, des VEN sowie Die Offene Gesellschaft und wurde durch Mittel des BMZ und des Landes Niedersachsen gefördert.

Talking about the Revolution - Schreiben als Widerstand

Am Freitag den 27. Oktober kam die syrische Literatin Lina Atfah zu einer Lesung in den Buchladen Rote Straße, um von ihrem widerständigen Schreiben unter dem Assad Regime zu erzählen und einige ihrer Gedichte zu Flucht und Unterdrückung vorzutragen. Die Veranstaltung wurde von Adopt the Revolution in Kooperation mit dem Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak), AK Asyl und dem Buchladen Rote Straße organisiert.

Was bedeutet widerständiges Schreiben in einer Diktatur, und noch dazu als Frau? Die syrische Literatin Lina Atfah musste dies mit allen Konsequenzen aus ganz persönlicher Erfahrung erleben. Über 10 Jahre waren ihr Veröffentlichungen und jegliche Auftritte verboten. Als Verfolgte des Assad Regimes entfloh sie schließlich den Repressionen nach Deutschland.
Nun möchte sie berichten. Und endlich schreiben. Mit dem Projekt Talking about the Revolution erarbeiten in Deutschland lebende Menschen aus der aktiven, syrischen Zivilgesellschaft gemeinsam mit der Organisation Adopt a Revolution Veranstaltungen, um ihre eigenen Perspektiven auf die Situation in Syrien für ein deutsches Publikum zugänglicher zu machen. Dabei stehen die Erlebnisse des Lebens unter der Diktatur und die Bedeutung ziviler Selbstorganisation während und nach der Revolution im Vordergrund. Mit diesen sehr persönlichen Geschichten eröffnet sich eine neue Sicht auf ein
Syrien, das zunehmend von Militarisierung, geopolitischen Strategiekämpfen und der Radikalisierung verschiedener Gruppierungen betroffen ist.

Flyer zum Download

Jetzt anmelden! Start des Jugend-Theaterwettbewerbs zu Kinder- und Menschenrechten

 

Ihr habt Lust, Theater zu spielen und euch für Kinder- und Menschenrechte einzusetzen? Dann ist der Theaterwettbewerb „Eine Bühne für eure Rechte“ genau das Richtige für euch.

Werdet Regisseure und Darsteller eures eigenen Theaterstücks und bringt Kinder- und Menschenrechte auf die Bühne. Und mit ein bisschen Glück habt ihr sogar die Gelegenheit, euer Theaterstück in einem Finale auf der Bühne des Jungen Theaters aufzuführen.

Auf die Sieger des Wettbewerbs wartet eine viertägige Fahrt nach Berlin, Gruppen, die den 3. und 4. Platz belegen, werden mit einem Theaterworkshop bzw. Eintrittskarten für eine Vorstellung im Jungen Theater für ihr Engagement belohnt. Alle Gruppen, die einen Wettbewerbsbeitrag eingereicht haben, erhalten einen Anerkennungspreis.

Was genau müsst ihr tun?

Eure Aufgabe ist es, ein kleines Theaterstück (max. 30 Minuten) zum Thema zu erarbeiten, aufzuführen und auf Video festzuhalten. Ihr werdet beim Entwicklungsprozess des Theaterstücks auf Wunsch von einer Theaterpädagogin unterstützt. Zudem erhaltet ihr Materialgeld, um das Theaterstück zu realisieren. Eine Jury aus Kinder- und Menschenrechtsexperten sowie Theaterfachleuten begutachtet die eingesandten Videos dann und wählt die vier besten Produktionen aus.

Die so ermittelten vier Theatergruppen treten dann am 11. März 2018 auf der Bühne des Jungen Theaters Göttingen auf, um ihre Werke dem Publikum und der Jury zu präsentieren. In diesem Finale werden dann die Sieger gekürt, die eine viertägige Fahrt nach Berlin gewinnen, bei der es u.a. Einblicke in die praktische Menschenrechtspolitik geben wird.

Alle weiteren Infos findet ihr auf unserer Projektwebseite „Eine Bühne für eure Rechte“

Anmeldungen sind möglich bis zum 30. November 2017.

Wir sind gespannt auf eure Beiträge!

Eindrücke vom Theaterworkshop des ifak "Eine Bühne für eure Rechte" vom 20.08.2017 im Jungen Theater

Kreative Jugendliche, die mit Spaß voll bei der Sache waren, tolle Referenten mit spannenden und interaktiven Beiträgen zu Kinder- und Menschenrechten und ein prallvoller Nachmittag rund ums Theaterspielen mit den Theaterpädagogen vom Jungen Theater.... so könnte man mit knappen Worten unseren Theaterworhshop vom vergangenen Sonntag beschreiben. Zum Abschluss hatte jede Gruppen dann sogar noch auf der Bühne einen Auftritt mit kurzen Spielszenen. Und die konnten sich sehen lassen: Was da in so kurzer Zeit entstanden ist, war eindrucksvoll. Das macht neugierig und Lust auf mehr... Der Workshop war auch eine gute Vorbereitung für den gleichnamigen Theaterwettbewerb, zu dem sich Gruppen ab sofort anmelden können.

NEU! Flyer: Faire Mode in der Göttinger City

Zur Fairen Woche am 15.09. erscheint unser neuer Flyer "Leute machen Kleider!".

Dieser informiert über faire Mode und die verschiedenen Siegel und zeigt, in welchen Geschäften der Göttinger Innenstadt faire Kleidung geführt wird.

Fair Handeln in der Region Göttingen

Bei unseren Aktivitäten im Fairen Handel haben wir viele Menschen getroffen, die sich für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzent_innen einsetzen, sei es, indem sie fair gehandelte Produkte kaufen oder verkaufen, sei es, dass sie Aktionen unterstützen. In unserer neuen Broschüre stellen wir einige dieser Menschen vor. Sie erzählen uns, warum sie sich für den Fairen Handel engagieren.

Die Broschüre enthält neben den Interviews noch eine Linkliste und eine Übersicht über verschiedene Siegel und Label. Sie ist kostenlos im EPIZ erhältlich oder kann hier heruntergeladen werden.

Aufgrund der hohen Nachfrage erscheint heute die zweite Auflage - mit freundlicher Unterstützung durch den Landkreis Göttingen und die Stadt Göttingen.