Advent fairzaubert – unser Adventskalender für Dich!

Ab dem 01.12. findet ihr auf www.tuerchen.com/advent-fairzaubert unseren EPIZ Adventskalender. Dort wird es unter anderem Geschenktipps mit fair gehandelten Produkten, Gewinnspiele und jede Menge Ideen für eure Weihnachtszeit geben!

Austauschtreffen im EPIZ

Das nächste Austauschtreffen für entwicklungspolitische, migrantische und Eine-Welt-Gruppen findet am Donnerstag, 07.12.2017, 17:00 Uhr! im EPIZ, Am Leinekanal 4, Eingang B, statt. Das Treffen soll wieder dem Austausch über aktuelle Projekte und sonstige Anliegen dienen. Zudem gibt es aktuelle Infos von der Landesebene und zu aktuellen Ausschreibungen und Terminen.

Wir freuen uns auf eurer Kommen! Eine Anmeldung unter hirschfeld@epiz-goettingen.de wäre nett.

Das grüne Gold - Film und Diskussion

Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt. In Äthiopien verpachtet die Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren in der Hoffnung auf große Exporteinnahmen. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über 1 Million Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert – die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung.

Am Beispiel der Region Gambela im Westen Äthiopiens hat der Filmemacher Joakim Demmer das Ausmaß der Zerstörung nachgezeichnet. Mitten im Gambela Nationalpark rodet die Saudi Star Development PLC 10.000 Hektar Wald, um Reis für den Export anzubauen. Die im und vom Wald lebenden Anuak werden umgesiedelt und verlieren mit dem Land ihre Existenzgrundlage. Viele von ihnen sind nach Südsudan geflohen. Die Klage der Anuak gegen die Weltbank, die dieses Vorhaben mit finanziert hat, läuft ins Leere. Die Aussagen der Banker in New York sind angesichts der Lage der Anuak vor Ort und ihrer zerstörten Zukunft besonders zynisch.

Der Film lief am 13.11.2017 um 19.30 Uhr im Kino Lumiere. Anschließend diskutierten Joakim Demmer und Ulrich Delius von der Gesellschaft für bedrohte Völker im ausverkauften Haus mit dem Publikum.

Eine Veranstaltung des Promotor*innen-Programms des EPIZ, der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), des Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrums (GUNZ) und des Kinos Lumière.

Der Film ist beim Verleih Neue Visionen erhältlich.

Die Offene Gesellschaft: Landespolitik im Zeitalter der Globalisierung

Am 02.11. haben wir unsere Diskussionsreihe über die Gesellschaft der Zukunft fortgesetzt. Diesmal ging es um die Frage, ob und wie sich die Landespolitik an den 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Nachhaltigkeitszielen orientiert. Denn die Bundesländer gestalten Themen wie Handel, Landwirtschaft, Energie, Verkehr und Bildung maßgeblich mit. Ihre Entscheidungen haben Auswirkungen auf Klima, Ressourcen und die Menschen der Erde.
Auf dem Podium saßen Landtagskandidat*innen aus dem Raum Göttingen: Gerd Hujahn (SPD), Marie Kollenrott (DIE GRÜNEN), Prof. Ludwig Theuvsen (CDU), Felicitas Oldenburg (FDP), Dr. Christian Prachar (Die Partei), Dr. Eckhard Fascher (Die Linke). Das Publikum mit ca. 100 Gästen konnte sich diesmal in Form von Fragekarten einbringen, die Fragen wurden innerhalb von 2 Fragerunden (je ca. 20 bis 30 Minuten) an die Diskutanten weitergegeben. Moderiert wurde die Diskussion von der Göttinger Journalistin Sybille Bertram.

Die Veranstaltung war eine Kooperation des Promotor*innen-Programms des EPIZ, des Deutschen Theaters Göttingen, des VEN sowie Die Offene Gesellschaft und wurde durch Mittel des BMZ und des Landes Niedersachsen gefördert.

Talking about the Revolution - Schreiben als Widerstand

Am Freitag den 27. Oktober kam die syrische Literatin Lina Atfah zu einer Lesung in den Buchladen Rote Straße, um von ihrem widerständigen Schreiben unter dem Assad Regime zu erzählen und einige ihrer Gedichte zu Flucht und Unterdrückung vorzutragen. Die Veranstaltung wurde von Adopt the Revolution in Kooperation mit dem Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak), AK Asyl und dem Buchladen Rote Straße organisiert.

Was bedeutet widerständiges Schreiben in einer Diktatur, und noch dazu als Frau? Die syrische Literatin Lina Atfah musste dies mit allen Konsequenzen aus ganz persönlicher Erfahrung erleben. Über 10 Jahre waren ihr Veröffentlichungen und jegliche Auftritte verboten. Als Verfolgte des Assad Regimes entfloh sie schließlich den Repressionen nach Deutschland.
Nun möchte sie berichten. Und endlich schreiben. Mit dem Projekt Talking about the Revolution erarbeiten in Deutschland lebende Menschen aus der aktiven, syrischen Zivilgesellschaft gemeinsam mit der Organisation Adopt a Revolution Veranstaltungen, um ihre eigenen Perspektiven auf die Situation in Syrien für ein deutsches Publikum zugänglicher zu machen. Dabei stehen die Erlebnisse des Lebens unter der Diktatur und die Bedeutung ziviler Selbstorganisation während und nach der Revolution im Vordergrund. Mit diesen sehr persönlichen Geschichten eröffnet sich eine neue Sicht auf ein
Syrien, das zunehmend von Militarisierung, geopolitischen Strategiekämpfen und der Radikalisierung verschiedener Gruppierungen betroffen ist.

Flyer zum Download

Eindrücke vom Theaterworkshop des ifak "Eine Bühne für eure Rechte" vom 20.08.2017 im Jungen Theater

Kreative Jugendliche, die mit Spaß voll bei der Sache waren, tolle Referenten mit spannenden und interaktiven Beiträgen zu Kinder- und Menschenrechten und ein prallvoller Nachmittag rund ums Theaterspielen mit den Theaterpädagogen vom Jungen Theater.... so könnte man mit knappen Worten unseren Theaterworhshop vom vergangenen Sonntag beschreiben. Zum Abschluss hatte jede Gruppen dann sogar noch auf der Bühne einen Auftritt mit kurzen Spielszenen. Und die konnten sich sehen lassen: Was da in so kurzer Zeit entstanden ist, war eindrucksvoll. Das macht neugierig und Lust auf mehr... Der Workshop war auch eine gute Vorbereitung für den gleichnamigen Theaterwettbewerb, zu dem sich Gruppen ab sofort anmelden können.

NEU! Flyer: Faire Mode in der Göttinger City

Zur Fairen Woche am 15.09. erscheint unser neuer Flyer "Leute machen Kleider!".

Dieser informiert über faire Mode und die verschiedenen Siegel und zeigt, in welchen Geschäften der Göttinger Innenstadt faire Kleidung geführt wird.

Fair Handeln in der Region Göttingen

Bei unseren Aktivitäten im Fairen Handel haben wir viele Menschen getroffen, die sich für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzent_innen einsetzen, sei es, indem sie fair gehandelte Produkte kaufen oder verkaufen, sei es, dass sie Aktionen unterstützen. In unserer neuen Broschüre stellen wir einige dieser Menschen vor. Sie erzählen uns, warum sie sich für den Fairen Handel engagieren.

Die Broschüre enthält neben den Interviews noch eine Linkliste und eine Übersicht über verschiedene Siegel und Label. Sie ist kostenlos im EPIZ erhältlich oder kann hier heruntergeladen werden.

Aufgrund der hohen Nachfrage erscheint heute die zweite Auflage - mit freundlicher Unterstützung durch den Landkreis Göttingen und die Stadt Göttingen.